Der Verwaltungsrat des Spitals Wallis stellt Dr. Nicolas de Quay per sofort frei
Der Verwaltungsrat des Spitals Wallis hat an seiner Sitzung vom 20. Dezember 2010 die Demission von Dr. Nicolas de Quay auf Ende Juni 2011 zur Kenntnis genommen.
Daraufhin lud die Generaldirektion Dr. de Quay zu einem Gespräch ein. Noch bevor dieses stattfand, griff Dr. de Quay seinen Arbeitgeber in der Presse heftig an.
Angesichts dieser Situation sah sich der Verwaltungsrat gezwungen, das Arbeitsverhältnis zwischen dem Spital Wallis und Dr. de Quay für die noch verbleibende Vertragsdauer zu überprüfen. Nach Anhörung des Departements Gynäkologie/Geburtshilfe Mittelwallis, der Direktion des Spitalzentrums Mittelwallis und der Generaldirektion kam der Verwaltungsrat zum Schluss, dass ein Bruch des Vertrauensverhältnisses vorliegt.
Aus diesen Gründen und um einen ungestörten Arbeitsablauf im Departement Gynäkologie/Geburtshilfe zu gewährleisten, hat sich der Verwaltungsrat des Spitals Wallis entschieden, Dr. de Quay per sofort freizustellen.
Im Interesse der Patienten wurde Dr. de Quay vom Verwaltungsrat des Spitals Wallis jedoch angewiesen, die bis Ende Februar 2011 bereits geplanten Operationen noch auszuführen.
Angesichts des Verhaltens von Dr. de Quay gegenüber seinem Arbeitgeber und seinen Arbeitskollegen wäre eigentlich eine fristlose Kündigung gerechtfertigt gewesen. Der Verwaltungsrat wollte aber Rücksicht nehmen auf jene Patientinnen, die bereits einen Operationstermin mit Dr. de Quay haben, weshalb dieser sein Operationsprogramm bis Ende Februar noch beenden kann. Die Patientinnen können auf Wunsch selbstverständlich auch von anderen Ärzten des Departements Gynäkologie/Geburtshilfe behandelt werden.
Der Verwaltungsrat des Spitals Wallis