Infoval
Am Jahresende 2000 hat der Staat Wallis beschlossen, das Walliser Gesundheitssystem zu computerisieren, wobei die erste Etappe in der Computerisierung der Spitäler besteht. Die anderen beiden Etappen werden die sozialmedizinischen Zentren und die Alters- und Pflegeheime und dann die ambulante Medizin betreffen. Das Infoval genannte Projekt für die Informatisierung der Spitäler hat ermöglicht, für die gesamten öffentlichen Walliser Spitäler 4 zentralisierte und gleiche Applikationen einzurichten.
Administratives Informationssystem
Gestützt auf die Software Opale von Ordi-Conseil SA besorgt es die administrative Patientenverwaltung, einschliesslich der Tarmed-Rechnungstellung, die Salär- und Lagerverwaltung, sowie die Finanz- und analytische Buchhaltung mit den Kosten pro Fall.
Klinisches Informationssystem
Dieses Informationssystem, eine richtiggehende elektronische Krankengeschichte, stützt sich auf die Software Phoenix der Firma Parametrix AG. Es liefert eine einzige Akte für alle Patienten, alle Kliniker (Ärzte, Krankenpfleger(innen), Physiotherapeuten, Apotheker, usw.) und für alle Anstalten des GNV.
Identitätsserver
Der Identitätsserver ist um die Software Fonetik herum aufgebaut, die gestattet, Patienten-Doppelspurigkeiten zu eliminieren. Eine Patienten-Doppelspurigkeit ist zum Beispiel ein unter zwei Nummern geführter, gleicher Patient.
Data Warehouse
Das Data Warehouse, ein Datenlagerhaus, wird (nach Anonymisierung der Patientendaten) von den beiden vorstehend beschriebenen Informationssystemen gespeist. Es ist ein unerlässliches Analysen- und Entscheidungsfindungs-hilfsinstrument für das Walliser Gesundheitsobservatorium, die Gesundheitsdirektion und für das GNW. Die Einspeisung der Daten erfolgt mit Hilfe des Tools Sunopsis, wogegen die Wiederausgabe der Daten und die Erstellung von Berichten mit Business Objects durchgeführt wird.